„Wer glaubt, lebt gesünder“

Cosima
„Wer glaubt, lebt gesünder“ Gläubige haben weniger Depressionen und sind auch Herz- und Gefäße gesund.

Religiöse Menschen haben ein geringeres Risiko für Krankheiten wie Depressionen, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Außerdem seien sie weniger suchtgefährdet und hätten eine stärkere Abwehr, sagt Constantin Klein, Religionsforscher an der Universität Leipzig im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. „Religiöse Menschen sind oft Teil einer Gemeinschaft, in der die gegenseitige Hilfe eine große Rolle spielt – das schützt vor Einsamkeit und nimmt den sozialen Druck.“ Allerdings: Die Entscheidung dafür müsse von innen kommen. Ein verordneter Glaube werde eher das Gegenteil erreichen. Auch die Annahme eines strafenden, richtenden Gottes könne verhängnisvoll sein. „Wer dieser Idee anhängt, ist beispielweise stärker gefährdet für Zwangserkrankungen“, so der Religionsforscher.

Quelle: Apothekenmagazin Senioren Ratgeber 6/2007
BonBon
Hallo Liebe Cosima,
finde Deinen Beitrag total schön. Ich bin auch ein gläubiger Mensch. Mit meinem Glauben an Gott, fühle ich mich ausgeglichen und unbeschwert. Es ist total schön das, dass Thema Glauben hier im Forum vertreten ist. Auch die anderen Glaubensrichtungen. Heutzutage in dieser materiellen Welt, vergessen viele wie vergänglich alles ist. Und das nur der Glaube uns am Leben hällt.
Viele Grüße BonBon
Aledu
Hallo Cosima,
dein Beitrag finde ich so toll. Sich zu seinem Glauben zu bekennen gehört auch dazu, wenn man es gläubig ist. Denn die missionarische
Tätigkeit ist ein Wunsch Gottes an uns, dem wir folgen können, jedoch nicht müssen.
Viele meinen und glauben deswegen auch nicht an Gott, daß Gott ihnen ganz viele Zwänge und Tätigkeiten auferlegt. Dazu kommt noch die falsche Meinung, wir werden von der Kirche oder von uns selbst einer Gehirnwäsche unterzogen, daß aus uns ganz brave, biedere und unterwürfige Menschen werden, die in Lederriemenschuhen und grauen, selbstgestrickten Rollkragenpullis rumlaufen und jedem erzählen "Schlag mich, schlag mich, ich bin jedermanns Knecht und halte stets beide Wangen hin".
Da sage ich nur grosser Fehler. Glaube macht stark. Glaube an Gott befreit. Glaube zu Gott inspiriert Körper und Geist.
Habe ja schon mal gesagt, unsere christlichen Urväter und Urmütter wurden in der Umgangssprache "Die, die keine Angst vor dem Tod haben" genannt. Christen waren furchtlos, litten Schmerz und ließen sich töten, oft steinigen, für ihre tiefe Überzeugung und ihen Glauben.
Ein vernünftiger, klar denkender Mensch kann dies nur damit erklären, daß diese Urchristen, Jesus, seine Wunder und vor allem seine Wiederauferstehung nach der Kreuzigung gesehen oder aus erster Quelle gehört hatten. Jeder normale Mensch hat Angst vor dem Tod, dem Sterben und dem, was danach kommen könnte. Doch wer aus erster Hand weiss, daß wenn ich mein Leben Gott übergebe, aus tiefster, innerer Überzeugung, es für mich auch kein Ende nach dem Tod geben wird. Gott ist wahrhaftig.
Cosima
Hallo Lieber Aledu,
das hast Du wunderschön wiedergegeben. Du solltest wirklich ein Buch schreiben. Du kannst Worte wunderschön schreiben, umschreiben und beschreiben.
Viele, Liebe Grüße Cosima Happi
Aledu
Danke, liebe Cosima,
das wunderschöne, verrückte dabei ist, ich spüre Gott, seinen Geist, in mir. Ich bin ergriffen von diesem wunderbaren, gewaltigen Gfeühl und mag es der ganzen Welt zeigen, daß es jeder spüren kann, wenn er nur einen Funken Wille dazu hat. Es ist so geil Gottes Geist zu spüren, zu wissen alles ist gut und richtig, selbst wenn ich in dem Moment grade schlimmstes Leid erfahre, krank bin, Schmerzen habe oder sonstiges, zu wissen es ist gut und nach dem irdischen Ende geht es erst richtig los.
Wie unsinnig wie sinnlos wäre unser Leben, unsere ganze jämmerliche Existenz auf einem winzig kleinen Planeten im unendlichen Nichts. Nein, nein, nein, dahinter steht mehr als nur ein Plan, dahinter steht die Gewissheit des Schöpfers.
Draco
„Wer glaubt, lebt gesünder.“ Dieses Thema und die Beiträge dazu haben mich schon beeindruckt.

Doch mein Glaube ist nicht stark genug. Für mich, mit einer recht rational geprägten Bildung, zeigt sich das Christentum oft in einem Schimmer, der mir das Glauben sehr schwer macht. Mit Schlagworten wie Jüngstes Gericht, Todsünde, Erlösung, Unsterblichkeit, Paradies, Fegefeuer und Hölle habe ich so meine Probleme. Auch die vielen Nebengötter, wie die Heiligen, beunruhigen mich sehr.
Manchmal sage ich mir, dass der Glauben vielleicht mehr als eine übergeordnete Gehirnfunktion sein könnte.

So glaube ich eigentlich viel mehr daran, dass Gott ein freundlicher Gott ist, der uns vergeben wird und der nicht nur für ein paar Auserwählte (z.B. Christen) zuständig ist. Die Beschäftigung mit solchen Gedanken, die macht mich immer konfuser und deshalb lebe ich auch nicht gesünder. Eher unruhiger.

Draco
Cosima
Hallo Draco,
Engeli Versetzt nicht der Glaube Berge? Glauben macht stark! Sicher man kann nicht alles erklären. Vielleicht ist das auch nicht wichtig. Ich persönlich Glaube im Christilichen Sinne, ich Glaube an Gott. Manchmal gibt es Tage da läuft alles schief, und unbedigt gesünder lebe ich auch nicht und habe auch meine kleine Fehlerchen, weil wir sind ja nun einmal nur Menschen und gar nicht 100%. Aber mein Glaube verhiflt mir in diesem ganzen Chaos und in dieser Dunkelheit ein helles Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Gott ist bestimmt ein freundlicher und bestimmt wird er uns vergeben. Wie wir unser Leben auf Erden leben, das sagt uns aber keiner, wir wissen einfach was gut und böse ist. Und so wie wir unser Leben auf Erden leben, so wird vielleicht dementsprechend auch die Vergebung aussehen, egal welchen Glaubens.

Lieber Draco, da gebe ich Dir Recht, dieses Thema ist beeindruckend.
Viele Grüße Cosima Engeli
Draco
Hallo Cosima!

Vielen Dank für Deine Antwort.

Ich gehöre ganz bestimmt zu den Menschen, die schon oft die Stärke und Kraft des "Glaubens" ausprobiert haben. So glaube ich an die Liebe und vertraue auch meinen Gefühlen. Ich weiß auch, dass es eine Seele gibt.

Vielleicht ist es gerade meine Seele, die mir den Gottglauben so schwer macht. Ich habe auch keine Angst davor, irgendwann abgerufen zu werden. Doch - wo bleibt dann meine Seele?

Draco
Cosima
Hallo Draco,
das ist das schönste, ich glaube auch an die Liebe und vertraue meinen Gefühlen, wenn auch manchmal die Gefühle einem täuschen, denke ich das ist der richtige Weg. Aber vielleicht ist das auch ein Geschenk Gottes und es kommt von Gott. Ich glaube auch das wir eine Seele haben und das wird warscheinlich das Einzige sein was wir überhaupt mitnehmenen dürfen, auf unserer Reise nach dem irdischen Leben.
Viele Grüße Cosima Tschuessi