Cosima
Hexen
Sicherlich kennt jeder Geschichten oder Märchen in denen "Hexen" vorkommen. Folgendes habe ich gefunden.
In den Geschichten können Hexen meist zaubern, auf Besen fliegen, Kinder in ihr Haus locken, sich bei Vollmond mit anderen Zauberinnen im Wald treffen und geheimnisvolle Kräutertränke brauen. Oft haben diese alten Frauen eine schwarze Katze auf den Buckel sitzen oder ein Rabe hockt am Fenster ihres Hexenhauses. Wie aber sind solche Hexengeschichten entstanden?
Eigentlich wird behauptet es gibt keine Hexen und es hat auch nie welche gegeben! So ungefähr könnte der Begriff "Hexe" entstanden sein.
In alten Zeiten war es so, dass vorwiegend Frauen für die Krankenbehandlung und Krankenpflege zuständig waren.
Sie waren im heutigen Sinne Ärztin, Apothekerin und Krankenschwester in einer Person. Sie reinigten und heilten Wunden, behandelten Stauchungen und Quetschungen, stellten Diagnosen bei inneren Krankheiten und bemühten sich, entsprechende Kräutergetränke herzustellen.
Außerdem sammelten sie die hierfür nötigen Heilkräuter und –wurzeln im eigenen Garten und pflegten auch die Kranken oft im eigenen Haushalt.
Weil das Hinzuziehen eines Arztes der armen Landbevölkerung oder den ärmeren Städtern damals zu teuer war, übernahmen solche „weisen Frauen“ (das sind Frauen, die über ein spezielles Wissen verfügen) die Krankenbehandlung oder auch die Geburtshilfe.
Manchen dieser heilkundigen Frauen sagte man nach, sie würden zaubern und so Krankheiten „wegnehmen“ oder „auslösen“ können.
Der Begriff „Hexe“ meint übersetzt „die im Wald alleine lebende Frau“ – im Englischen gibt es das Wort „witch“, das eigentlich „weise Frau“ meint.
Während sich das Christentum in Europa immer mehr verbreitete, kamen auch immer mehr Ängste auf gegen uralte heidnische Bräuche, zu denen auch dieses „althergebrachte Heilen“ durch Frauen gehörte.
Plötzlich fing man an, diesen weisen Frauen nachzusagen, sie wären böse Zauberinnen und würden den Menschen Schlechtes wollen. Vor allem die kirchlichen Würdenträger (=Priester, Bischöfe) trugen in ihren Predigten dazu bei, jene Frauen auszugrenzen.
Man fing an, viele dieser Heilerinnen zu verfolgen . Ab Ende des 15. Jahrhunderts, entstanden in fast ganz Europa sogenannte Hexenprozesse.
Viele Frauen, ob jung oder alt, wurden gefangen genommen, durch schlimme Folterungen (Quälereien) dazu gebracht, unter Schmerzen zuzugeben, dass sie böse Zauberinnen wären, was natürlich nicht stimmte.
Nach diesen Folterungen wurden sie meist, auf einem Scheiterhaufen gebunden, vor der Bevölkerung einfach verbrannt.
Auch in Österreich gab es diese Hexenverfolgungen. Erst 1776 wurden diese Hexenprozesse und Tötungen von Kaiserin Maria Theresia verboten.
Hexen
Sicherlich kennt jeder Geschichten oder Märchen in denen "Hexen" vorkommen. Folgendes habe ich gefunden.
In den Geschichten können Hexen meist zaubern, auf Besen fliegen, Kinder in ihr Haus locken, sich bei Vollmond mit anderen Zauberinnen im Wald treffen und geheimnisvolle Kräutertränke brauen. Oft haben diese alten Frauen eine schwarze Katze auf den Buckel sitzen oder ein Rabe hockt am Fenster ihres Hexenhauses. Wie aber sind solche Hexengeschichten entstanden?
Eigentlich wird behauptet es gibt keine Hexen und es hat auch nie welche gegeben! So ungefähr könnte der Begriff "Hexe" entstanden sein.
In alten Zeiten war es so, dass vorwiegend Frauen für die Krankenbehandlung und Krankenpflege zuständig waren.
Sie waren im heutigen Sinne Ärztin, Apothekerin und Krankenschwester in einer Person. Sie reinigten und heilten Wunden, behandelten Stauchungen und Quetschungen, stellten Diagnosen bei inneren Krankheiten und bemühten sich, entsprechende Kräutergetränke herzustellen.
Außerdem sammelten sie die hierfür nötigen Heilkräuter und –wurzeln im eigenen Garten und pflegten auch die Kranken oft im eigenen Haushalt.
Weil das Hinzuziehen eines Arztes der armen Landbevölkerung oder den ärmeren Städtern damals zu teuer war, übernahmen solche „weisen Frauen“ (das sind Frauen, die über ein spezielles Wissen verfügen) die Krankenbehandlung oder auch die Geburtshilfe.
Manchen dieser heilkundigen Frauen sagte man nach, sie würden zaubern und so Krankheiten „wegnehmen“ oder „auslösen“ können.
Der Begriff „Hexe“ meint übersetzt „die im Wald alleine lebende Frau“ – im Englischen gibt es das Wort „witch“, das eigentlich „weise Frau“ meint.
Während sich das Christentum in Europa immer mehr verbreitete, kamen auch immer mehr Ängste auf gegen uralte heidnische Bräuche, zu denen auch dieses „althergebrachte Heilen“ durch Frauen gehörte.
Plötzlich fing man an, diesen weisen Frauen nachzusagen, sie wären böse Zauberinnen und würden den Menschen Schlechtes wollen. Vor allem die kirchlichen Würdenträger (=Priester, Bischöfe) trugen in ihren Predigten dazu bei, jene Frauen auszugrenzen.
Man fing an, viele dieser Heilerinnen zu verfolgen . Ab Ende des 15. Jahrhunderts, entstanden in fast ganz Europa sogenannte Hexenprozesse.
Viele Frauen, ob jung oder alt, wurden gefangen genommen, durch schlimme Folterungen (Quälereien) dazu gebracht, unter Schmerzen zuzugeben, dass sie böse Zauberinnen wären, was natürlich nicht stimmte.
Nach diesen Folterungen wurden sie meist, auf einem Scheiterhaufen gebunden, vor der Bevölkerung einfach verbrannt.
Auch in Österreich gab es diese Hexenverfolgungen. Erst 1776 wurden diese Hexenprozesse und Tötungen von Kaiserin Maria Theresia verboten.
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